4X4 JEEP-AKTIV-RUNDREISE "ORIENTE"

11 Tage / 10 Nächte


Der Osten von Kuba. Unglaublich schön und dennoch touristisch viel weniger frequentiert als der Westen. Vielleicht liegt es an der größeren Entfernung von Havanna oder daran, dass die Straßen nicht so ausgebaut sind wie in anderen Landesteilen. Kann letztere Begründung Sie davon abhalten, mit einem Allrad-Jeep die Tour über Berg und Tal, Teer und Schotter, Steppe und Dschungellandschaft zu unternehmen? Wenn nicht, dann lesen Sie bitte weiter.

1. Tag: Ankunft am Flughafen Holguin

Ankunft am Flughafen Holguin. Transfer zum Hotel. Ihre Rundreise beginnt mit dem Check-in in Ihrem 5*-All-inclusive-Hotel Playa Pesquero.

Optional holen wir Sie auch gerne mit einem Taxi in der Stadt Holguin ab oder kümmern uns um Ihren Transfer ab Havanna oder Varadero (Aufpreis).


2. Tag: Playa Pesquero

Sie starten Ihren ersten Kuba-Tag mit Karibik-Feeling pur: Auf der Agenda dieses Tages steht für Sie eine Fahrt mit dem Katamaran entlang der Küste mit den vorgelagerten Korallenriffen. Dort haben Sie Zeit zum Schnorcheln (Ausrüstung inklusive) und wenn Sie wollen und Glück haben, dann können Sie auch mit Delfinen baden. Beim heutigen Mittagessen – wie könnte es hier anderes sein – stehen natürlich Meeresfrüchte im Mittelpunkt. Solange Sie mit dem Katamaran unterwegs sind (und das werden ca. 7 Stunden sein), gilt an Bord „open bar“ mit nationalen Getränken. Im Lauf des Nachmittags kehren Sie dann wieder in Ihr Hotel zurück, das an einem herrlichen Sandstrand liegt. Wie am Vortag werden Sie auch heute wieder hier übernachten.


3. Tag: Playa Pesquero – Pinares de Mayari

Ab heute wird Ihnen das Fahrzeug, ein Suzuki Jimny 4 x 4, für diese Reise zur Verfügung stehen.

Nach dem Frühstück treffen Sie sich mit Ihrem deutschsprachigen Reiseleiter und holen gemeinsam mit ihm Ihren Jeep an der Vermietstation ab. Nach einem Informationsgespräch über die anstehende Route geht es auch schon los. Sie fahren in Richtung der Hochebene von Pinares de Mayari mit ihrer für Kuba eher untypischen und damit exotischen Vegetation. Auf dem Weg dorthin statten Sie dem Wasserfall von Guayabo einen Besuch ab. Es ist der höchste Wasserfall in Kuba. Das Abendessen nehmen Sie in Ihrem Hotel ein. Der Abend steht zur freien Verfügung.

Hotel Villa Pinares de Mayari **


4. Tag: Pinares de Mayari

Der heutige Tag wird abwechslungsreich. Gleich nach dem Frühstück geht es los. Ein absoluter Kenner der Region, ein Local Guide, wird zur Gruppe stoßen, mit der Sie um 9.00 Uhr am Hotel starten. Gegen 9.30 Uhr treffen Sie auf einem absolut authentischen Bauernhof ein, wo Sie nicht nur einen originalen (und guten!) kubanischen Kaffee verkosten und lokale Früchte probieren können. Sie werden dabei auch noch mit typischer Bauernmusik unterhalten. Allzu lange haben Sie jedoch keine Zeit zu bleiben, denn es liegt noch eine Menge vor Ihnen.

Nach einer halben Stunde Aufenthalt auf dem Bauernhof wandern Sie ein Stück in der Umgebung eines Wasserfalls, denn die schöne Landschaft und die dazu gehörende, eindrucksvolle Flora und Fauna muss man gesehen haben. Für den Fall, dass es Ihnen dabei zu warm werden sollte, lädt ein Bad im kristallklaren Wasser zur Erfrischung ein, bevor Sie gegen 12.30 Uhr in einem lokalen Privat-Restaurant (Paladar) zu Mittag essen.

Am Nachmittag tauchen Sie ab in die Unterwelt. Um 14 Uhr fährt Ihr Guide mit Ihnen in Richtung der Höhlen „Farallones de Seboruco“. Diese Höhlen sind absolut naturbelassen, also auch in keinster Weise auf den Tourismus vorbereitet. Sie können sich hier also problemlos gedanklich in die Zeit der Ureinwohner zurück versetzen, die diese Höhle gewohnt haben. In der Nähe zeugt auch noch ein Indianer-Friedhof davon. Zur Besichtigung der Höhle sollten Sie allerdings festes Schuhwerk tragen, das vor allem rutschfest sein muss. So ausgerüstet werden Sie mit Unterstützung des Local Guide nicht nur die hohe Halle im Eingangsbereich sehen, sondern weiter in die hinten gelegenen Höhlenbereiche vordringen, in denen es enger wird. Wie weit Sie dieses nicht alltägliche und spannende Terrain erkunden wollen, entscheiden Sie selbst auf eigenes Risiko. Allerdings hat immer der Guide das letzte Wort, denn Sicherheit geht vor. Sollten z. B. die Witterungsbedingungen umschlagen oder andere Gründe den Guide, der die Höhle seit Kindesbeinen aus dem „ff“ kennt, zur Umkehr veranlassen, dann müssen auch Sie die Höhlenerkundung beenden. Gegen 16 Uhr kehren Sie in die Neuzeit zurück. Wir bringen sie dann quasi auf die „schiefe Bahn“. An den „schiefen Ebenen“ von Pinares de Mayari können Sie einen interessanten Teil der Erdgeschichte im wahrsten Sinne des Wortes anfassen. Und wer immer möchte kann sich hier auch nochmal im Teich einer der vorhandenen Naturquellen abkühlen und erfrischen, bevor Sie dann um ca. 17.30 Uhr um viele Eindrücke reicher wieder in Ihr Hotel zurückkehren. Dort gibt es dann auch das Abendessen für Sie und dort verbringen Sie dann auch wieder die Nacht.


5. Tag: Pinares de Mayari – Guantanamo

„On the road again“, diesen alten Songtitel der Band Canned Heat dürfen Sie während der heutigen Tagesetappe vor sich hin singen. Sie sind wieder mit dem Jeep unterwegs. Allzu viel „road“ werden Sie heute allerdings nicht sehen. Denn nach dem Frühstück lenken Sie Ihren Allrader zunächst entlang der Küstenstraße bis zur Kleinstadt „Sagua de Tanamo“ und ab dort werden Sie dem touristischen Teil Kubas „ade“ sagen. Sie überqueren bei dieser Fahrt die ganze Insel auf zum Teil abenteuerlichen, manchmal unbefestigten Wegen.

Aber die etwas holperige und an vielen Stellen sicher nicht allzu schnelle Fahrt lohnt sich. Fantastische Aussichten und Landschaften mit toller Natur sind es wert, diese Strecke zu fahren. Tipp: Bei dieser Tagesetappe empfiehlt es sich, vor dem Aufbruch Wasser, bzw. Erfrischungsgetränke und ein paar kleine Snacks oder Früchte mitzunehmen.

Je nach Straßenzustand kommen Sie am frühen Abend in Guantanamo, Ihrem heutigen Tagesziel an. Sie übernachten im Hotel Marti.

6. Tag: Guantanamo

Guantanamo – ein weltweit bekannter Name, den eigentlich kaum jemand kennen würde, wenn da nicht ....genau. Sicher hat es bei diesem Namen auch bei Ihnen „geklingelt“. Einerseits ist Guantanamo eine typische, sehr schön restaurierte, kolonial geprägte Stadt. Dem verdankt sie ihre weltweite Bekanntheit aber nicht. Andererseits liegt in dieser Zone aber auch die „Marine Base“ der U.S.-Amerikaner. Wohl an keinem anderen Ort kommen sich Kuba und die USA so nahe. Grund genug für uns, Ihnen diese Region etwas näher

vorzustellen. 

Von einem lokalen Guide werden Sie nach dem Frühstück an Ihrem Hotel abgeholt. Sie fahren mit ihm zunächst in Richtung Caimanera, vorbei an den großen Salinas, in denen ein Großteil des kubanischen Speisesalzes gewonnen wird. In Caimanera gibt es kleines Museum, das Sie – sofern geöffnet – besuchen werden. Im Hotel Caimanera werden Sie Ihr Mittagessen einnehmen. Das Hotel verfügt über einen Aussichtspunkt, von dem aus Sie einen guten Teil der Naval Base sehen können (sofern Sie Fotos machen wollen, empfiehlt sich ein gutes Teleobjektiv). Es ist eindrucksvoll zu sehen, wie nahe zueinander die hohen kubanischen und US-Wachtürme stehen und wie fern sich konkret in dieser Zone Kubaner und Amerikaner eigentlich wirklich sind. Das gilt sogar für die Fische ... aber das lassen Sie sich am besten vor Ort persönlich erzählen.

Anschließend geht es wieder zurück nach Guantanamo, wo Sie den weiteren Tag für eigene Erkundungen in dieser interessanten Stadt nutzen können. Sie übernachten heute auch noch einmal hier. 


7. Tag: Guantanamo – Baracoa

Frühstücken Sie in aller Ruhe und ausgiebig und bereiten Sie sich gedanklich auf den heutigen Tag vor. Es geht wieder auf die „Piste“. Und was für eine! Wenn Sie eine konkretere Beschreibung des Wortes Piste in einem Wort haben wollen: Atemberaubend!

Sie fahren entlang der auch bei Kubanern kaum bekannten Küstenstraße über San Antonio del Sur – Cajababo – Rio Seco – La Maquina – Punto de Maisi – Paso de los Alemanes bis nach Baracoa. Wir würden fast eine Wette eingehen, dass Sie über weite Teile dieser Strecke keinen einzigen, entgegen kommenden „TouristenPKW“ sehen werden. Auf dieser Strecke werden Sie die vielleicht abwechslungsreichste Landschaft erkunden, die Sie in Ihrem Autofahrerleben jemals befahren haben. Es geht vorbei an einsamen Buchten auf Meereshöhe. Unmittelbar danach folgt ein steiler Anstieg, der Ihnen unglaubliche Aussichten ermöglicht. Einige Kilometer fahren Sie durch nahezu steppen-, bzw. wüstenartige Regionen und finden sich kurz danach schon wieder in einer tropischen Landschaft mit üppigster Vegetation wieder ... der sich dann sofort wieder eine wüstenartige Etappe anschließt. Eindrucksvoll.

In Maisi – hier befinden Sie sich in einer der heißesten Gegenden von ganz Kuba – haben Sie das Ende von Kuba erreicht. Von hier aus kann man bei klarer Witterung nachts den Lichterschein der Nachbarinsel Haiti erkennen. Weiter geht es nach Baracoa. In Baracoa haben wir das Hotel El Castillo (oder gleichwertig) für Sie vorgesehen, in dem Sie auch zu Abend essen werden.

Tipp: Auch bei dieser Tagesetappe abseits der üblichen Touristenpfade empfiehlt es sich, von der Aufbruch Wasser, ggf. Erfrischungsgetränke und ein paar kleine Snacks oder Früchte einzupacken.


8. Tag: Baracoa

Ihr heutiges Ziel ist der Humboldt-Nationalpark, zu dem Sie nach dem Frühstück aufbrechen werden. Auf einer ca. 3-4-stündigen Wanderung inmitten der einmaligen Flora und Fauna werden Sie viele endemische Arten sehen, die nur hier vorkommen. Der lokale Guide, der Sie auf diesem Weg begleiten wird, hilft Ihnen vielleicht auch bei der Suche nach dem kleinsten Frosch der Welt, dem Eleutherodactylus ibera, der nur hier vorkommt. Aber machen Sie sich keine allzu großen Hoffnungen. Die Chance, dass Sie diesen knapp 1 cm

großen Zwergfrosch entdecken ist ungefähr so groß wie wenn wir behaupten würden, dass wir seinen lateinischen Tiernamen aus dem Kopf gewusst hätten. Und dennoch. Gehen Sie auf Forschungs- und Entdeckungsreise, wie es hier und in anderen Gegenden Kubas der bekannte, deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt getan hat. Es lohnt sich.

Danach kehren Sie nach Baracoa zurück. Schauen Sie sich hier auf eigene Faust gründlich um. Baracoa ist sicher eine der ursprünglichsten Städte auf Kuba. Sie übernachten im gleichen Hotel wie am Vortag.


9. Tag: Baracoa – Santiago de Cuba

Frühstück im Hotel. Danach steht eine weitere, interessante Tagesetappe an. Sie fahren über die berühmte „Farola“ von Baracoa bis nach Santiago de Cuba.

Die Farola (wörtlich übersetzt „Lichtmast“) ist eine ingenieurstechnische Meisterleistung aus den 60er Jahren. Erst durch diese Straße wurde Baracoa auf dem Landweg erreichbar. Mit dem Namen Faraola, oder Lichtmast, wird der Umstand beschrieben, dass die Straße teilweise durch extrem dichten Regenwald führt, weshalb das an wenigen Stellen sichtbare Sonnenlicht wie Lichtstrahlen empfunden wird. Ganz so dunkel ist es zwar nicht, aber sie sollten sich auf eine kurvenreiche Serpentinenstrecke einstellen. Unterwegs sind immer wieder Haltepunkte eingerichtet, von denen aus man eine grandiose Aussicht hat. Dort werden Sie in der Regel dann auch von fliegenden Händlern erwartet, die Ihnen Getränke und Snacks anbieten. Am späteren Nachmittag werden Sie Santiago de Cuba erreichen, wo wir das Hotel Iberostar Casa Granda (oder gleichwertig) für Sie reserviert haben. Von hier aus können Sie schon mal ein wenig durch die Stadt bummeln.


10. Tag: Santiago de Cuba

Santiago de Cuba ist die „heimliche“ Hauptstadt von Kuba. Architektonisch, kulturell, und historisch gibt es hier viel zu entdecken. Sie werden einiges davon nach dem Frühstück sehen, denn auf dem Programm für heute stehen unter anderem: der Besuch der historischen Altstadt, der sehenswerte Friedhof Ifigenia oder auch die Festungsanlage Castillo der Morro, die direkt am karibischen Meer gelegen ist. Sie haben Zeit für weitere, eigene Erkundungstouren, bevor Sie dann am späten Nachmittag auf einer typisch

kubanischen Finca eingeladen sind. Nutzen Sie die Gelegenheit für einen kleinen Reitausflug (nicht im Reisepreis enthalten) und genießen Sie die kubanische Gastfreundschaft beim gemeinsamen Abendessen auf dem Bauernhof.

Danach Rückkehr nach Santiago de Cuba. Sie übernachten im gleichen Hotel wie am Vortag.


11. Tag: Santiago de Cuba – Holguin

Ihr letzter Reisetag ist gekommen. Frühstücken Sie in Ruhe im Hotel, bevor Sie Ihr Gepäck zum letzten Mal in den Jeep packen, der Sie in den vergangenen Tagen verlässlich über Stock und Stein gebracht hat. Sie verlassen Santiago de Cuba in Richtung Holguin. Die Fahrt geht über viele kleine Dörfer, wobei wir unterwegs einen speziellen Abstecher machen werden. Wir fahren nach Biran. Dort gibt es eine gut erhaltene Finca mit viel Geschichte zu entdecken. Es ist das Geburtshaus zweier nicht ganz unbekannter Brüder:

Fidel und Raul Castro. Mit etwas Glück können Sie die Finca auch von innen besichtigen. Fragen Sie bei der Gelegenheit doch einmal Ihren Reiseleiter, was es mit dem Einschussloch im Kinderzimmer der beiden auf sich hat ...

In Holguin angekommen, erfolgt nach einer erlebnisreichen Rundreise die Rückgabe des Jeeps.

Vielleicht möchten Sie noch eine erholsame Badeverlängerung an den Traumstränden dieser Region verbringen? Oder nach Havanna reisen und noch mehr von Kuba entdecken?

Ce voyage vous a inspiré et vous souhaitez créer le vôtre ?

Nous appeler Nous écrire

Cet article vous a plu ? N’hésitez pas à le partager !

Où ?

Cuba

Quand ?

En été - En hiver

Durée du voyage

9 à 15 jours

Avec qui ?

En couple - En famille - Entre amis

Hébergement

Unterkünfte laut Programm

Type de voyage

Voyage de groupe

Repas

Mahlzeiten laut Programm

Transport

4x4 Jeep Mietwagen

Accompagnateur

Allemand

Demandez un conseil à nos experts

Référence du voyage : Presencia Viajes - CU-ERL-V-GT-0021

  • Un interlocuteur unique pour votre séjour

  • Une expertise reconnue

  • Votre voyage 100% sur mesure

  • Des partenaires de confiance et de qualité

Nous appeler (+352) 40 28 28 - 34 Nous écrire inspirations@vew.lu
Remonter en haut de page